Ab Neu Darchow war es dann flach und mit meist leichtem Rückenwind rollte es sehr gut. In Bleckede folgte der offiziell ausgeschilderte Elberadweg nicht dem Deich, sondern führte durch die Altstadt mit ihren hübschen Fachwerkhäusern.
In Hohnstorf, direkt gegenüber von Lauenburg, habe ich mich mit René getroffen. Er hatte im März den Artikel über meine Tour im Stormarnteil des Hamburger Abendblattes geschrieben. Er hat mich eine halbe Etappe lang mit dem Fahrrad begleitet, weil das einen authentischeren Bericht gibt. Ich finde das eine gute Idee und bin auf den Artikel am kommenden Dienstag schon gespannt. Ich fand es auch sehr angenehm, nochmal über alles Mögliche zu berichten, denn so konnte ich die gesamte Tour noch einmal Revue passieren lassen.
In Bergedorf haben wir noch einmal gerastet, damit wir nicht zu früh in Reinbek ankommen. Wir sind in das neu eröffnete italienische Restaurant am Bootshaus eingekehrt. Gegen 16:30 Uhr haben wir uns auf den Weg für die letzten 4,5 Kilometer gemacht. Letzter Stop war dann der Täbyplatz, wo ich einen vorbestellten Strauß rote Rosen für Dörte abholte. Eigentlich waren wir also perfekt im Timing, aber ich hatte nicht mit dem Begrüßungskomitee vom ADFC gerechnet. Im Ernst, sie waren natürlich nicht wegen mir da, sondern um Werbung zu machen. Aber ein Foto musste dann doch noch gemacht werden!
Und dann ging es in den Gergenbusch, wo mich 40-50 Leute begrüßt haben. Es war ein toller Empfang und ich habe mich über diese Anteilnahme sehr gefreut! Es waren sogar Gäste aus Kiel, Seefeld (Edeka-Laden, siehe Tag 3), Bremen und Rüsselsheim da, das war teilweise eine echte Überraschung. Dörte hatte ein Fass Bier und ein Spanferkel bestellt und wir haben bis gegen 21 Uhr meine gesunde Rückkehr gefeiert.
Anmerkungen:
Wer noch Fotos oder Videos von meiner Ankunft hat, der sende sie mir bitte per E-Mail. Ich selbst habe nämlich nicht fotografiert!
Ich bin mit einer leichten Verspätung von 1 Minute und 54 Sekunden angekommen. Das ist so im Toleranzbereich nach 16.308 Kilometern, oder?
Es wird in den nächsten Wochen noch einen Abschlusseintrag mit Statistiken und Danksagungen geben. Aber jetzt möchte ich mich schon mal bei dem Empfangskomitee im Gergenbusch und bei den vielen Lesern für die freundliche und aufmerksame Begleitung bedanken.




