Sonntag, 13. Juli 2014

Tag 149: Reise nach Nimwegen

Der Wecker klingelte heute um 5:30 Uhr, damit ich auch ja den Flug nicht verpasse. Zu Fuß bin ich in 15 Minuten zum Terminal gelaufen. Davor stehen auf dem Rasen alte ausrangierte Flugzeuge, meist russischer Herkunft. Dort ist auch ein "Quick-Airport-Cache" versteckt, den ich schnell noch gesucht und gefunden habe.


Mein Flug ist mit einer Stunde Verspätung gestartet, was mir noch nicht soviel Sorgen bereitete. Die Flugzeit sollte nämlich 20 Minuten kürzer als angekündigt sein und ich hatte ja mehr als 100 Minuten Zeit zum Umsteigen in den Zug in Frankfurt eingeplant.


Die 20 Minuten, die der Pilot aufgeholt hatte, wurden dann auf einer Warteschleife über dem Frankfurter Flughafen gleich wieder verloren. Am Ende hatte ich noch 20 Minuten, als ich zur Grenzkontrolle kam. Zum Glück war ich ziemlich weit vorne und hatte nach der Kontrolle noch 18 Minuten. Das Problem war aber, dass ich in Terminal 2 angekommen war und die Bahnhöfe nur über Terminal 1 zu erreichen waren. Die Wegweisung führte zu einer Bushaltestelle für einen Shuttlebus, der aber nicht sofort kam. Ich versuchte dann, ein Taxi zu nehmen, aber das ist nicht möglich, die Straße ist für Taxis gesperrt. Aber die Taxifahrer schickten mich nach oben in den Sky-Link, das könne noch klappen.


Tatsächlich war das vielversprechender und nach nur 2 Minuten fuhr ein Zug zum anderen Terminal. Als ich dort ankam, hatte ich noch 5 Minuten bis zur Abfahrt. Nach 3 Minuten hatte ich Gleis 1-4, den Nahverkehrsbahnhof, erreicht. Ich musste aber zu Gleis 7 auf den Fernverkehrsbahnhof, der noch ein ganzes Stück weiter weg ist. Beim Dauerlauf öffnete sich dann der Reißverschluss meines Rucksacks und die Sachen fielen heraus. "Das war's" dachte ich, sammelte meine Sachen wieder ein und ging dann langsamen Schrittes zum Bahnhof. Da kam dann die Erlösung: Der Zug war mit 10 Minuten Verspätung angezeigt, am Ende waren es sogar 25 Minuten Verspätung.


Der Rest der Reise lief problemlos, Annemarie hat mich in Wijchen am Bahnhof abgeholt. Wir sitzen jetzt im Wohnzimmer und warten darauf, dass die Finalübertragung beginnt. Die Zeit nutzen wir zum Bloggen und zum Spielen mit den mitgebrachtenKomboloi.


Technische Anmerkungen:
Ich habe die Zeit im Zug genutzt, um die Seite "Geplante Route" auf den neuesten Stand zu bringen. Danach sind es jetzt nur noch 29 Etappen.

Kommentare:

  1. Hallo Jan,
    da war Deine Fahrt in die Niederlande ja spannend. Für den 4-Tage-Marsch wünschen wir natürlich auch alles Gute. Mal eine andere Tätigkeit als immer auf dem Fahrrad "rumzusitzen". So heiß wie die letzten Tage Deiner Radtour wird es ja hoffentlich nicht werden. Ansonsten bist Du ja diesbezüglich gut trainiert. Hoffentlich kein Regen. Viele Grüße auch an Niek, Annemarie und Elke. Auch ihr natürlich alles Gute beim marschieren. Burghard und Angelika

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  2. Hallo Jan,

    wenn ich gewußt hätte, dass Du am Sonntag am Frankfurter Flughafen umsteigst, hätte ich ja kurz vorbeikommen können.

    Wir sehen uns ja in 11 Tagen.

    Grüße,
    - Burkhard

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  3. Hallo Burkhard,

    Dein erster Kommentarversuch ist leider im Spamfilter hängengeblieben. Da er sonst ja doppelt wäre, habe ich ihn gelöscht.

    Auf der Rückfahrt komme ich auch durch Frankfurt, allerdings nur zum Umsteigen am Hauptbahnhof mit 9 Minuten Umsteigezeit. Mein Flieger nach Burgas geht am Samstag Nachmittag ab München.

    Also bis in 11 Tagen!

    Jan

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