Montag, 10. März 2014

Tag 24: Biganos - Léon, 123 km

Heute früh ging es zunächst ein kurzes Stück auf dem Bahndamm weiter, bevor ich auf 2 lange gerade Straßen wechselte. Das war mein Kompromiss für heute: 40 Kilometer lange gerade und mäßig befahrene Straßen statt 75 Kilometer hin und her meandernden Fernradweg. Die restlichen 83 Kilometer hatte ich dann wieder den vollen Genuss des Fernradweges.


Zwischen den beiden langen geraden Straßen lag der Ort Sanguinet und dort habe ich einen Supermarkt gefunden. Das war auch wichtig, denn gestern Abend war ich nicht mehr Essen gegangen, sondern habe stattdessen alle meine Vorräte verfuttert.

Morgens war es noch ziemlich frisch, ich musste mir doch die Jacke anziehen. Ich bemerkte es auch daran, dass meine Uhr von innen beschlagen war - was sich im Laufe des Tages aber natürlich gegeben hat.


Irgendwann hatte ich dann meinen Fernradweg wieder. Zum x.ten mal sah ich so ein komisches schlangenförmiges Ding und hielt an, um mir das näher anzusehen. Es war eine Raupenprozession. Gut, dass ich die Raupen nur fotografiert und nicht angefasst habe, denn die Haare sind wohl giftig und können schwere Allergien auslösen.


Fast bei der Mitte der heutigen Tagesstrecke habe ich auf einem Parkplatz an einem See angehalten.


Ein freundliches französisches Paar, das mit ihrem Wohnmobil hier gerade Mittagspause machte, hat mich gleich zu einem Glas Rotwein eingeladen. Auf Frazösisch haben wir über meine Tour geredet und dass sie selbst auch gerade eine 400 km-Radtour gemacht hatten.


In Mimizan-Plage habe ich eine Pizza gegessen und dann pünktlich um 14:10 Uhr meine Tochter Beke angerufen. Ihre letzte Prüfung fürs Staatsexamen ist bestens gelaufen - herzlichen Glückwunsch!

Der restliche Weg war wieder eine reine Genussstrecke und diesmal ohne Überschwemmung am Ende. Zwischen den Orten ist der Weg einmalig schön, nur die Ausschilderung in den Orten selbst könnte noch etwas verbessert werden. Gegen 17:30 Uhr traf ich bei der gebuchten Hütte ein, etwa eine halbe Stunde vor Dörte.


Abends sind wir dann noch in Léon Essen gegangen und sitzen hier jetzt gemütlich in der Hütte beim Bloggen und Perry-Rhodan-Lesen.

Kommentare:

  1. Schön, daß Euer Treffen geklappt hat. Dann wünsche ich erstmal schöne gemeinsame Tage. Ich denke Dörte wird es eher ruhig angehen lassen, sie hat Ihre Härte ja schon beim Zelttest beweisen.

    Viele Grüße,

    Joachim

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  2. Euch beiden schöne gemeinsame Etappen. Ganz liebe Grüße, Jörg

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  3. Das sieht ganz nach Eichenprozessionsspinner-Raupen aus. Gut dass du die nicht angefasst hast, so eine Raupendermatitis ist echt fies!

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  4. Ja Genau Jan das sind eindeutig Eichenprozessionsspinner gewesen. Die gibt es mitlerweile auch in Deutschland die Brennhaare sind extrem allergisch. Schön Euch beide vereint zusammen zu sehen.

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