Montag, 26. Mai 2014

Tag 101: Oriago - Caorle, 65 km

Heute früh musste ich das Zelt bei leichtem Nieselregen abbauen. Bei 21 Grad Celsius war es aber so schön warm, dass ich gar nicht über Regenklamotten nachgedacht habe. Und nach zwei Stunden wurde das Wetter dann auch wieder sonnig.

Die Strecke war in Mestre, der Vorstadt von Venedig, und auf circa 10 Kilometern hinter dem Flughafen nicht so schön: Viel Verkehr, vierspurig ausgebaut, kaum Randstreifen. Ansonsten ging es aber ganz gut, es war natürlich alles flach. In Mestre sind mir neu eingebaute Schienen in der Straße aufgefallen: Nur eine Mittelschiene! Eine einspurige Straßenbahn? Ich habe es gegoogelt: Es handelt sich um ein Translohr-System, welches hier bereits in Betrieb ist und jetzt erweitert wird. Im Prinzip sind das Oberleitungsbusse, die an eine Schiene gebunden sind. So eine Art Straßenbahn auf Gummireifen.


Heute war eine sehr kurze Etappe, weil die Distanz zu Triest mangels anderer Zeltplätze nicht anders aufzuteilen war. Ich kam daher schon kurz nach Mittag an und habe schnell mein Zelt aufgebaut. Und bin prompt von den Campingnachbarn zu Tee und Kuchen eingeladen worden.


Technische Anmerkungen:
Übermorgen beim Pausentag in Triest muss ich mich doch ein wenig um das Fahrrad kümmern und eine Werkstatt aufsuchen. Das Lager des Hinterrades zeigt schon wieder etwas Spiel, das Einstellen in Sanremo hat also nur für knapp 2500 Kilometer gehalten. Das lasse ich besser vor dem Balkan noch einmal machen! Vielleicht hätte ich ja doch eine Kettenpeitsche mitnehmen sollen. Kriegt man die eigentlich im Handgepäck beim Flugzeug mit?

Kommentare:

  1. Hallo Jan,
    einen Tag nach Deinem 100. Tourentag wünsche ich Dirr weiterhin eine tolle Fahrt bei guter Gesundheit ohne große Pannen und passablen Campingplätzen.

    Deinen Blog lese ich mit großer Begeisterung. Dass Du jeden Tag über 100 km fährst und dann noch die Muße hast, die Berichte ins Internet zu posten: Respekt!!!

    Viele liebe Grüße,
    Susann Hübert

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  2. Ich sende hier mal liebe Grüße an alle Kollegen! Ich freue mich sehr über die Anteilnahme an meinem Abenteuer!

    Jan

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